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Samara Space
Kosmonautikmuseum

Herzlich willkommen!

Wir sind jetzt im Samaraer Kosmonautikmuseum. Es wurde am 12.April 2007 zum 45-jährigen Jübiläum der Raumschiffbauindustrie eröffnet. In Samara, die bis 1991 als Kuybischew genannt wurde, befanden sich Unionsriesenwerke, deren Erzeugnisse in der Weltraumindustrie verwendet wurden. Sie bilden die Basisexposition dieses Museums. Die berühmtesten Betriebe unserer Stadt sind "Progress" und das Zentrale Spezialkonstruktionsbüro (ZSKB). Jahre 1999, anlässlich des Jubiläums des Zentralen Spezialkonstruktionsbüros und des Ehrenbürgers unserer Stadt Chefkonstrukteur Dmitrij Iljitsch Kozlow hat das russische Verteidigungsministerium die Trägerrakete "Sojus - U" geschenkt. Diese Rakete, 1984 im "Progress" hergestellt, diente als Lehrmittel auf dem Kosmodrom zur Abarbeitung der technischen Operationen. Diese Rakete schmückt heute die Museumsfassade und ist eines der Wahrzeichen unserer Stadt. Das ist ein Autorenprojekt vom Architeckten W. Schukow. Das Monument "die Trägerrakete "Sojus" personifiziert das Weltraumthema in Samara. Als Vorbild für das Monument ist die Trägerrakete "Sojus", die auf dem Werk "Progress" hergestellt wurde, zu schauen. Eben hier wеrden die ersten zwei Raketenstufen der zuverlässigsten in der Raumschif-fahrtgeschichte der Trägerrakete produziert. Im Laufe der 40 Jahren wurde "Sojus" etwa 2000 Male gestartet. Das ist mehr als alle andere Trägerraketen in der Welt. Das neue Denkmal ist 68 m lang und sein Gesamtgewicht ist 73 Tonnen.

Die Stadt Kujbyschew wurde durch die Serienproduktion der Trägerraketen "Sojus" bekannt. Die Trägerraketen "Sojus" fliegen schon seit 40 Jahren, weil sie sehr zuverlässig sind. Die Modellreihe der Trägerraketen, die die Raumschiffe auf die Umlaufbahn bringen, können Sie am Stand 2 sehen. Hier ist "Wostok", mit dem Jurij Gagarin am 12. April 1961 startete. Und auch moderne Modifikationen, die an den internationalen Weltraumprogrammen teilnehmen.

Die Spezialisierung von dem Kujbyschewer Raumfahrtkomplex ist die Schaffung der Sputniks für die fachspezifische Orbitalforschung. Sie sind nötig, um den Himmel zu beobachten und die Fotokarten des Weltraums zu bekommen, und auch um fotografische Aufnahmen und Sondierung der Erdoberfläche zu machen. Seit 1962 wurde in Kujbyschew der erste sowjetische Sputnik "Zenit" für die Beobachtung aus dem Weltraum hergestellt. Der Rüstungsbetrieb "Progress" hat nach dem Auftrag des Verteidigungsministeriums 17 verschiedene Modelle der Weltraumapparate ausgearbeitet. Insgesamt wurden 950 Weltraumapparate verschiedener Zweckbestimmung auf die Umlaufbahn gebracht. "Zenits", "Jantars", "Kobalts", "Dons", "Enisejs" und "Resurs", hergestellt in unserer Stadt, erfüllten Politische- und Verteidigungsaufgaben. Diese Exposition stellt originale Landeapparate "Jantar" und "Resurs" dar, die schon im Weltraum waren.

Der Ring, 2,2 Meter im Durchmesser, ist Rohling für die Anfertigung der sogenannten Bandagen für die Dreistufenrakete des mittleren Standes, zum Beispiel wie "Sojus". Die Anfertigung solcherart Ringe ist nur mit Hilfe von Spezialanlagen des Samaraer Eisenhüttenwerks (Alcoa) möglich.

Das andere Erzeugnis von Alcoa ist die Lamelle. Das ist ein Segment für Treibstoffbehälter der Raketen. Die Zweitstufe der Rakete wurde mit dem flüssigen Vierfachtriebwerk-107, der unser Motorenwerk produziert, ausgestattet, und die z.B. "Wostok-1" mit Gagarin auf die Umlaufbahn brachte. Das Triebwerk NK-33 für die Mondrakete der überschweren Кlasse wurde vom Konstrukteur Nikolaj Kusnezow ausgearbeitet. In seiner Schubleistungklasse bleibt dieses Triebwerk bis zur Zeit das Allerbeste. Im Samaraer Weltraummuseum kann man persönliche Sachen des legendären Konstrukteurs sehen.

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